Friedhof Gersweiler

Der ursprüngliche Gersweiler Friedhof, auch Waldfriedhof genannt, umfasste zur Zeit der Gründung im Jahre 1905 die heutigen Felder 1- 4.

Einsegnungshalle Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Einsegnungshalle Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Einsegnungshalle Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Durch zwei sich kreuzende Alleen wurde eine sogenannte Vier-Felder-Anlage geschaffen. In Feld 3 findet man auch noch die alte Halle, die 1908 am damaligen hinteren Ende des Friedhofs errichtet wurde.

Doch schon Mitte der 30er Jahre erwies sich das Gebäude als zu klein. Die Grundsteinlegung für die neue Einsegnungshalle, die sich zwischen den Feldern 22 und 23 befindet, erfolgte aber erst 1955. Das Hauptgebäude mit Vorhalle verfügt über 60 Sitze und wurde nach dem Vorbild der Friedhofshalle in Scheidt errichtet.

Mit einer Größe von 4,26 Hektar gehört der Friedhof heute zu den größeren Begräbnisplätzen der Landeshauptstadt Saarbrücken. 

Auf den Spuren regionaler Geschichte

Skulptur auf dem Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Skulptur auf dem Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Skulptur auf dem Friedhof Gersweiler - Foto: Frank Becker / Landeshauptstadt

Ein erstes Kriegsgräberehrenfeld für die Opfer des 1. Weltkrieges wurde 1918 in Kreisform nahe des alten Eingangs an der Mitte der früheren beiden Hauptwege angelegt. Insgesamt wurden 23 Gräber belegt. Für die Kriegstoten des 2. Weltkrieges wurde ebenfalls ein Ehrenbereich zwischen den Feldern 7 und 8 in einem schmalen, nach Osten verlängerten Feld angelegt.

Hier ruhen 34 deutsche Kriegstote, darunter 10 Zivilisten. Das 5 Meter hohe asymmetrische Ehrenmal aus Eisenbeton stammt von dem Saarbrücker Künstler Günter Maas. Die verstorbenen Bergleute des Grubenunglücks Luisenthal vom 7. Februar 1962 wurden östlich von Feld 7 in einem Grubenehrenfeld beigesetzt.

Ihre Ansprechpartnerinnen in der Verwaltung

Marion Brauner

Tel  +49 (0) 681 905-4279
Fax +49 (0) 681 905-4224
E-Mail marion.brauner@saarbruecken.de 

Ihr Ansprechpartner auf dem Friedhof

Georg Schumacher

Tel  +49 (0) 681 992 853 1
Fax +49 (0) 681 992 854 5
E-Mail georg.schumacher@saarbruecken.de

Häufig gestellte Fragen

  • Welche Grabarten gibt es hier?

    Für Körperbestattungen werden folgende Grabarten angeboten:

    • Reihengrabstätten
    • Kindergrabstätten
    • Tiefgrabstätten (eine Stelle für zwei Beisetzungen)
    • Rabattengrabstätten
    • Rasenreihengrabstätten
       

    Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:

    • Reihengrabstätten
    • Anonyme Grabstätten
    • Historische Urnengemeinschaftsgrabanlage
    • Rabattengrabstätten (ein- bis dreistellig; eine Stelle für bis zu vier Urnen)
    • Grabkammern in einer Urnenwand
    • Baumgrabstätten
    • Urnengemeinschaftsanlage Baum
  • Wer kann auf dem Friedhof Gersweiler bestattet werden?

    Körper- und urnenbestattet werden nur die Einwohner der Stadtteile Gersweiler und Klarenthal. In begründeten Ausnahmefällen entscheidet die Friedhofsverwaltung gemäß der geltenden Friedhofssatzung.

  • Wie erreiche ich den Friedhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

    Sie erreichen den Friedhof mit Bussen der Linien 104 und 134 (Haltestelle Pfählerstrasse).

  • Wie viele Sitzplätze sind in der Einsegnungshalle vorhanden?

    In der Einsegnungshalle sind 53 Sitzplätze vorhanden.

    Die Halle ist barrierefrei zugänglich.

  • Kann ich mit dem Auto auf den Friedhof Gersweiler fahren?

    Ja, mit einer entsprechenden kostenpflichtigen Sondererlaubnis, wenn man über 75 Jahre alt oder gehbehindert ist.

    Folgende Einfahrzeiten gelten:

    Vom 1. April bis 30. September
    Mo–Fr                 7.30 – 15.00 Uhr
    Sa/So/Feiertag   keine Einfahrt

    Vom 1. Oktober bis 31. März
    Mo–Fr                   8.30 – 16 Uhr
    Sa/So/Feiertag   keine Einfahrt

  • Ab wann wird das Wasser vor dem Winter abgestellt und im Frühjahr angestellt?

    Sobald Frostgefahr besteht. Es gibt aber die Möglichkeit, in den Gebäuden auf den Friedhöfen Wasser zu entnehmen.

    Angestellt wird das Wasser sobald die Gefahr von Frösten nicht mehr besteht.